Zuerst äußerten sich die Beteiligten zu ihren persönlichen Gefühlen nach der Fertigstellung des Films:
Kurosawa: „Ich bin glücklich, aber auch traurig. Ich spüre, wie das Ende näher rückt, und das macht mich wehmütig. Aber dieses Hochgefühl – ich wollte ‚Eupho‘ unbedingt im Kino sehen! Meine Seele jubelt, daher überwiegt die Freude.“
Asai: „Wir sind nun seit über 10 Jahren mit ‚Eupho‘ verbunden. Dass wir nun auf das Finale zusteuern, ist traurig, aber es ist toll, den Film endlich den Fans zu zeigen. Es ist ein wundervolles Werk geworden!“
Toyota: „Es ist schwer zu fassen, dass es wirklich endet. Ich bin glücklich, hier zu stehen, aber gleichzeitig fühle ich mich zwiegespalten. Es ist ein ambivalentes Gefühl, doch die Freude darüber, dass der Film nun da ist, überwiegt.“
Anzai: „Es fühlt sich noch nicht ganz real an. Wir haben mit dem ersten Schuljahr angefangen und sind jetzt hier – das ist ein Luxus. Es war eine großartige Zeit der Jugend, die wir gemeinsam mit den Fans erleben durften.“
Tomatsu: „Ich bin zwar noch nicht so lange dabei wie die anderen vier, aber jede Folge von ‚Eupho‘ ist so unglaublich intensiv. Mayu zu spielen, fühlte sich an, als würde ich diese Jugendzeit wirklich miterleben. Dieser Film gehört einfach auf die große Leinwand.“
Regisseur Ogawa: „Ich bin glücklich und traurig zugleich, aber vor allem spüre ich den Druck, da wir bereits an der Fortsetzung arbeiten (lacht). Nach 10 Jahren diese große Aufgabe zu übernehmen, alles zu einem würdigen Abschluss zu bringen, ist eine Ehre und eine Herausforderung zugleich.“
In Bezug auf die neuen Musikszenen, die in der TV-Staffel „Sound! Euphonium 3“ fehlten, kommentierte Regisseur Ogawa: „Es ist sehr aufwendig, ein ganzes Ensemble zu animieren, aber ich denke, wenn man das Ergebnis sieht, erkennt man, dass es die Mühe wert war.“
Die Besetzung betonte zudem die Wucht des 7.1-Sounds im Kino. Anzai schwärmte: „Das war ein Klang, den man mit dem ganzen Körper spüren konnte!“ Während der Regisseur das Thema „Verbinden“ für die neuen Aufnahmen vorgab, wählten die Schauspielerinnen für sich das Thema „Frische“. Laut Kurosawa lag das auch daran, dass der Film mit einer sehr „unerwarteten Szene“ beginnt, die alle dazu brachte, ihre Herangehensweise noch einmal komplett neu zu überdenken.
Im zweiten Teil des Events traten der Euphonium-Spieler Shoichiro Hokazono und der Trompeter Hayato Kodama als Special Guests auf. Hokazono, einer der führenden Euphonium-Solisten Japans, und der erst 16-jährige Kodama spielten live Stücke aus dem Anime, darunter das Trompetensolo aus „Crescent Moon Dance“, das Thema „Sound! Euphonium“ sowie das Soli aus „Poem of a Year“. Der Cast war von der Schönheit und Intensität des Live-Klangs sichtlich überwältigt.
Zum Abschluss richteten Tomoyo Kurosawa und Regisseur Ogawa das Wort an das Publikum:
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