[Fotos/Bilder] Synchronsprecher Kensho Ono und Reina Ueda im Interview: Einblicke in die Aufnahmen zu „Mobile Suit Gundam Hathaway: The Sorcery of Nymph Circe“ 1
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Yoshiyuki Tominos Romanreihe „Mobile Suit Gundam: Hathaway“ wird unter der Regie von Shuko Murase als Film-Trilogie adaptiert. Im Jahr 2021 wurde mit dem ersten Kapitel „Mobile Suit Gundam: Hathaway“ der Grundstein gelegt. Die Fortsetzung, das zweite Kapitel „Mobile Suit Gundam Hathaway: The Sorcery of Nymph Circe“, ist seit Freitag, dem 30. Januar 2026, in den Kinos zu sehen.

Die Hauptfigur Hathaway Noa wird vom Synchronsprecher Kensho Ono verkörpert. Im ersten Teil begegnete Hathaway der faszinierenden und geheimnisvollen Gigi Andalusia sowie Kenneth Sleg, einem Oberst der Erdföderationsstreitkräfte.

Hathaway verbarg seine Identität als Mafty Navue Erin, der Anführer der Anti-Erdföderations-Organisation „Mafty“. Doch im zweiten Kapitel, „The Sorcery of Nymph Circe“, beginnt er nun endgültig, seine Pläne als „Mafty“ in die Tat umzusetzen.

In diesem Artikel haben wir Herrn Ono und Frau Ueda nach ihren Erlebnissen während der Synchronaufnahmen gefragt und präsentieren ihre Antworten über die besonderen Herausforderungen und schauspielerischen Ansätze im zweiten Kapitel.

—— Wir haben gehört, dass die Synchronisation dieses Werks im „Nukidori“-Verfahren (getrennte Einzelaufnahmen der Sprecher) durchgeführt wurde.

Ueda: Aufgrund der Aufnahmereihenfolge musste ich meine Parts einsprechen, bevor die Stimmen der anderen Kollegen vorlagen. Beim ersten Teil von „Hathaway“ habe ich versucht, feine Nuancen aus dem Spiel von Hathaway, Kenneth und den anderen aufzugreifen, um Gigis Charakter Tiefe zu verleihen. Diesmal musste ich die Rolle der Gigi jedoch aus mir selbst heraus zum Leben erwecken, was eine große Herausforderung war.

—— Welche Anweisungen oder schauspielerischen Leitfäden gab es seitens des Produktionsteams?

Ueda: Regisseur Murase gab mir zu fast jedem Satz sehr detaillierte Anweisungen. Wir haben viele verschiedene Varianten aufgenommen. Es gab einen Moment, in dem eigentlich alle Takes gut waren, er aber noch nach dem perfekten Ausdruck suchte und schließlich sagte: „Frau Ueda, spielen Sie es bitte ganz frei.“

Als ich dann bei diesem freien Spiel die Rückmeldung bekam: „Genau das war Gigi“, habe ich gespürt, dass dies ein Projekt ist, in dem das Gespür der Schauspieler für die Interpretation ihrer Charaktere sehr geschätzt wird.

—— Zwischen den Produktionen lag eine längere Zeit, aber in der Geschichte schließen die Ereignisse direkt aneinander an. War das eine Schwierigkeit?

Ono: Ja, absolut. Es war die erste Aufnahme seit längerer Zeit, und die technische Herausforderung bestand darin, diese Pause nicht spürbar werden zu lassen. Ich habe mir den ersten Teil noch einmal angesehen, um mich wieder in die Rolle einzufinden, bevor ich sehr sorgfältig mit den Aufnahmen begann.

Ueda: Wie Herr Ono schon sagte, lagen etwa fünf Jahre zwischen den Aufnahmen, aber für die Charaktere ist es so, als wäre alles erst gestern passiert. Wir mussten also die nötige Präzision mitbringen, um diese zeitliche Lücke zu schließen, was sehr anstrengend war.

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