![[Fotos/Bilder] Synchronsprecher Soma Saito im Interview: Der Kontrast zwischen Hathaway und Lane sowie das Spannungsfeld von Realität und Ideal 【Interview zu „Mobile Suit Gundam Hathaway: The Sorcery of Nymph Circe“】 1](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/c/0/724w/img_c08e566c63371877fdd1b749e7c6eb1e1888683.jpg)
Der Film „Mobile Suit Gundam Hathaway: The Sorcery of Nymph Circe“ ist vor kurzem in den Kinos angelaufen. Er markiert das zweite Kapitel der dreiteiligen Filmreihe, die 2021 mit „Mobile Suit Gundam Hathaway“ ihren Anfang nahm. Im Fokus steht der Protagonist Hathaway Noa, der als Mafty Navue Erin, der Anführer der Anti-Erdföderations-Organisation „Mafty“, nun endgültig den Kampf aufnimmt. Dabei wird eindringlich geschildert, wie er unter der Last seiner Entscheidungen und den Traumata der Vergangenheit zu zerbrechen droht.
Neben dem tiefgründigen Drama um Figuren wie das rätselhafte Mädchen Gigi Andalucia, die über beinahe hellseherische Instinkte verfügt, und den Oberst der Erdföderationsarmee, Kenneth Sleg, rückt auch Lane Aim ins Rampenlicht. Der Testpilot der neuen Mobile Suit Penelope, die von Kenneth entsandt wurde, pilotiert im zweiten Kapitel „The Sorcery of Nymph Circe“ stattdessen die eilig umgerüstete Trainingsmaschine TX-ff104 Alizeus.
In diesem Artikel präsentieren wir ein Interview mit Soma Saito, der Lane seine Stimme leiht. Wir sprachen mit ihm über die Dynamik zwischen Lane und Hathaway sowie über seine persönliche Herangehensweise an diese Rolle.
—— Eine der Überraschungen dieses Films war, dass Lanes Maschine nicht die Penelope aus dem ersten Teil ist, sondern die neue Alizeus. Welchen Eindruck hatten Sie beim Lesen des Drehbuchs von Lanes Rolle in diesem Werk, auch in Anbetracht dieses Wechsels?
Saito: Da ich bis zum Erhalt des Skripts natürlich nicht wusste, wie der Originalroman filmisch umgesetzt werden würde, war mein erster Gedanke schlicht: „Ah, so ist die Geschichte dieses Mal also strukturiert.“
Ich hatte das Gefühl, dass eine Figur wie Lane einen wichtigen Kontrast zur Unvollkommenheit von Hathaway Noa bildet – zu diesem Charakter, der einerseits eine seltsam abgeklärte, fast schon greisenhafte Gerissenheit besitzt, aber gleichzeitig noch sehr kindliche Züge in sich trägt.
—— Besonders im Gedächtnis geblieben ist Lanes Ausruf „Mafty würde sich doch niemals an einem Touristenort aufhalten!“, was auch seine rebellische Haltung gegenüber Kenneth unterstreicht. Im Vergleich zu den anderen Hauptfiguren wie Hathaway, Gigi oder Kenneth wirkte er auf mich wie die aufrichtigste Person im Film.
Saito: Das stimmt. Lane ist noch sehr idealistisch und geradlinig; jemand, der fest an Träume glaubt. Wenn es in ihm eine Veränderung zwischen dem ersten und zweiten Kapitel gibt, dann wohl die, dass er durch die Niederlage gegen Hathaway im ersten Teil begann, über die Diskrepanz zwischen Wunschvorstellung und harter Realität nachzudenken.
—— Man hat das Gefühl, dass dieser Film bewusst als ein „Gundam für Erwachsene“ konzipiert wurde. Im Kontrast dazu scheint Lane die Rolle desjenigen einzunehmen, der noch „Kind“ sein darf.
Saito: Er klammert sich an die Vorstellung einer „idealen Welt“ und sagt sich: „Auch wenn ich mit der Welt der Erwachsenen konfrontiert werde, will ich nicht so werden wie sie.“ Während er beginnt, die Realität zu begreifen, weigert er sich, zu einem jener Erwachsenen zu werden, die nur nach Kalkül und Eigennutz handeln.
Diese gewisse jugendliche Unschuld – der Wille, selbst wenn es wie eine Träumerei wirkt, an Idealen festzuhalten – ist ein Kernaspekt von Lanes Charakter, der sich seit dem ersten Teil stetig weiterentwickelt hat.
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