Zum Thema Actionsequenzen sagte Okasaki begeistert: „Die Kampfszenen, in denen Yura und Gobta verfolgt werden, waren so detailliert. Als ich das fertige Bild sah, war es so unglaublich cool, dass ich ganz gebannt war.“ Domoto scherzte: „Hatte ich überhaupt Action-Szenen?“, bevor er ernsthafter verriet: „Die Szene, in der ich zum Wasserdrachen werde und laut lache – da man vorher nicht weiß, wie das Bild am Ende aussieht, war ich sehr gespannt. Ich habe mich beim Sprechen gefragt, ob es eher ein ‚Zodon-Lachen‘ oder ein ‚Wasserdrachen-Lachen‘ sein sollte.“ Okasaki konterte schlagfertig: „Vielleicht war es ja ein Drache mit Bart!“, was erneut für Heiterkeit sorgte.
Über den von Domoto gespielten Zodon, den Minister des Königreichs Cayenne, sagte Maeno: „Ich finde, man wird so tief in die Welt des Films gezogen, weil der von Herrn Domoto gespielte Antagonist Zodon so charmant ist.“ Auf die Frage nach der Vorbereitung auf die Rolle antwortete Domoto offen: „Ich habe versucht, Sätze, die ich normalerweise nie sagen würde, mit Genuss auszusprechen. Zum Beispiel zu einer Frau zu sagen: ‚Du bist meine Braut‘ (lacht). Wenn man das objektiv betrachtet, ist das heutzutage eher befremdlich.“ Toyoguchi ergänzte aus der Sicht einer Synchronsprecherin: „Ich konnte mir Herrn Domoto als Zodon erst gar nicht vorstellen, daher war ich sehr gespannt. Das Ergebnis war eine tolle Überraschung; man hat sein Gesicht beim Hören gar nicht vor Augen gehabt, was im positiven Sinne gemeint ist. Man merkte, dass er die Rolle des Bösewichts, die er sonst nicht spielt, ganz unbeschwert verkörpert hat.“
Gefragt nach Tipps für Menschen, die im April einen neuen Lebensabschnitt beginnen, erinnerte sich Okasaki: „Als ich mit 18 von Okayama nach Tokio zog, fühlte ich mich in dem Zimmer mit den weißen Wänden einsam. Ich kaufte mir süße Deko, und als das Zimmer geschmückt war, fühlte ich mich plötzlich viel wohler.“ Domoto gab einen humorvollen, aber positiven Rat: „In der Grundschule dachte man doch, die Welt geht unter, nur weil man seine Blockflöte zu Hause vergessen hat (lacht). Ich möchte den Leuten sagen: Auch wenn mal etwas schiefgeht, ist das nicht das Ende der Welt.“ Er fügte trocken hinzu: „In der Meiji-Zeit wäre ich in meinem Alter schon am Ende meiner Lebenserwartung... ich plane also, meinen Ruhestand zu genießen“, was erneut für Gelächter sorgte. Maeno gestand, ein großer Fan von Domoto zu sein: „Damals hat mir das Entertainment viel Kraft gegeben. Besonders die Musik – ich wurde von vielen Songs von Herrn Domoto wie ‚Boku no Senaka ni wa Hane ga Aru‘ oder ‚Jounetsu‘ inspiriert. Die Kraft der Unterhaltung ist enorm. Ich hoffe, dass dieser Film die Herzen all jener bereichert, die vor einer neuen Herausforderung stehen.“ Toyoguchi schloss die Runde ab: „Wenn man das erste Mal allein wohnt, ist es zwar einsam, aber man kann Dinge tun, die man nur allein kann – zum Beispiel mitten in der Nacht Süßigkeiten essen! Und wenn ihr euch einsam fühlt, kommt ins Kino, dort wartet Rimuru auf euch!“
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