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Am 22. März fand in Tokio ein Event zur Vorab-Premiere und ein Talk mit den Synchronsprechern des TV-Anime „Daemons of the Shadow Realm“ statt. Mit dabei waren Kenshō Ono (Rolle: Yuru), Yume Miyamoto (Asa), Yūichi Nakamura (Dera), Misaki Kuno (Gabu-chan) und Junichi Suwabe (Jin). Schon vor der Vorführung strömten zahlreiche Fans in den Saal und empfingen die Darsteller unter großem Applaus und Jubel auf der Bühne. Das Event startete in einer überaus herzlichen Atmosphäre.

In seiner Eröffnungsrede sagte Ono: „Vielen Dank, dass Sie heute alle gekommen sind. Da die Vorführung noch bevorsteht, ist das, was ich sagen kann, zwar begrenzt, aber ich möchte die Faszination dieses Werks so gut wie möglich vermitteln.“ Miyamoto fügte mit einem Lächeln hinzu: „Ich freue mich riesig über die vielen Gäste. Ich bin fast ein bisschen neidisch, dass Sie den Anime heute auf der Kinoleinwand erleben dürfen.“ Auch Nakamura, Kuno und Suwabe schlossen sich mit herzlichen Grüßen an.

Im Eröffnungstalk mit dem Moderator tauschten sich die Darsteller mit dem Publikum aus. Dabei wurde deutlich, wie viele Fans der Manga-Vorlage anwesend waren, und auch die Crossover-Aktionen mit „Fullmetal Alchemist“ sorgten für Gesprächsstoff.

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In der Talk-Session wurde zunächst nach dem ersten Eindruck der Vorlage gefragt. Ono verriet, dass er sich sofort in den Manga vertieft habe: „Man spürt in jeder Zeile Arakawa-senseis Handschrift. Die Balance zwischen der ernsten Handlung und den eingestreuten komischen oder alltagsnahen Szenen ist einfach genial. Seit feststeht, dass ich Yuru spreche, lese ich die Geschichte aus seiner Perspektive. Er trägt eine schwere Last, und ich begleite ihn bei seinen Entscheidungen fast schon mit einem beschützenden Gefühl.“

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Miyamoto erzählte von ihrer Begeisterung für Arakawa-senseis frühere Werke: „Ich liebe ‚Silver Spoon‘ sehr. In ‚Daemons of the Shadow Realm‘ wirkt der Trailer zwar sehr feierlich und ernst, aber es gibt eben auch diese sanften Alltagsmomente und Gags, die typisch für die Autorin sind. Diesen Kontrast liebe ich. Ich war sehr gespannt auf das Tempo der Animation und darauf, wie die Kollegen ihre Rollen interpretieren würden. Außerdem freue ich mich darauf, wie die vielen ‚Tsugai‘ (Begleiter), die noch erscheinen, im Anime dargestellt werden.“

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Nakamura erinnerte sich an sein Casting: „Damals gab es erst wenige Bände des Mangas, und die Richtung der Geschichte war noch ungewiss. Über die aktuellsten Entwicklungen darf ich hier natürlich nichts verraten lol, aber ich stecke gerade mittendrin und bin völlig gefesselt.“

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Suwabe schickte direkt eine Anfeuerung an seine Rolle: „Es ist einfach spannend. Ich will unbedingt wissen, wie es nach dem aktuellen Band weitergeht. Gib alles, Jin!“

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Kuno zeigte sich beeindruckt von der Originalität: „Als ich den Manga zum ersten Mal las, war ich schockiert von dem Weltbild und dem Setting. So etwas habe ich noch in keinem anderen Werk gesehen. Arakawa-senseis Vorstellungskraft, so etwas aus dem Nichts zu erschaffen, ist bewundernswert. Da man den Verlauf der Handlung absolut nicht vorhersehen kann, ist es unglaublich aufregend.“

Auf die Frage nach dem Eindruck des fertigen Animes antwortete Ono begeistert: „Es ist einfach gewaltig. Dass die Bilder, die ich im Kopf hatte, nun Farbe, Stimmen und Musik bekommen, erweitert die Vorstellungskraft enorm. Besonders die ersten beiden Episoden sind aus Yurus Sicht pures Chaos!“ Miyamoto ergänzte: „Es ist so spannend! Auch die Musik hat mich tief bewegt; der treibende Soundtrack sorgt sofort für Herzklopfen.“

Nakamura hob einen besonderen Gast hervor: „Ayumu Murase ist dabei! Er spricht in den ersten Folgen Gabriel, den Tsugai von Gabu-chan. Er übernimmt verschiedene Rollen, also achten Sie darauf. Da ich gesehen habe, wie sehr er sich im Studio ins Zeug legt, ist er wahrscheinlich selbst am meisten gespannt auf das Ergebnis lol.“

Kuno reflektierte ihre bisherige Karriere: „Die Bilder und die Musik sind so emotional. Ich hatte bisher kaum Gelegenheit, einen Charakter wie Gabu-chan zu spielen, daher war es eine echte Herausforderung. Aus der Sicht von Gabu-chan passieren in der ersten Folge schon ziemlich krasse Dinge.“

Suwabe gab den Zuschauern einen geheimnisvollen Ausblick: „Wer das Original kennt, weiß in etwa, was passiert. Aber für alle anderen: Machen Sie sich bereit, es wird gleich etwas Unglaubliches geschehen.“

Bezüglich der Charakterdarstellung erklärte Ono: „Yuru ist ein junger Mann aus einem abgelegenen Bergdorf. Er führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Da er ohne Eltern aufwuchs, musste er früh erwachsen werden. In den ersten Folgen versuche ich besonders, seine Fürsorge für seine Schwester Asa in der Art und Weise, wie er mit ihr spricht, auszudrücken.“

Miyamoto kommentierte: „Asa ist Yurus Schwester. Sie hat eine tiefe Verbindung zu Gabu-chan. Da sie und Yuru Zwillinge sind, versuche ich beim Dubbing manchmal, meine Sprechweise ein wenig an die von Kenshō-san anzupassen, um die geschwisterliche Verbindung zu betonen.“

Nakamura beschrieb seine Rolle so: „Dera ist ein Händler, der ab und zu Waren in Yurus Dorf verkauft. Für Yuru ist er wie ein netter, älterer Bruder, aber er weiß auch etwas mehr über die Welt als die anderen.“

Kuno verriet ein Geheimnis aus der Produktion: „Gabu-chans Markenzeichen sind ihr roter Hoodie und ihre Zöpfe. Vor den Aufnahmen zur ersten Folge hatte ich ein exklusives Treffen mit dem Team, bei dem mir Details zu Gabu-chans Hintergrund verraten wurden, die so nicht im Manga stehen. Darauf basierte mein Rollenaufbau.“

Suwabe fasste Jin trocken zusammen: „Jin ist der Typ ‚Anzugträger mit Brille‘, den alle lieben. Er ist kompetent, hat aber einen ziemlich bösen Blick.“

Zum Thema Musik verriet Miyamoto, dass der Cast die erste Folge gemeinsam geschaut habe: „Ono-san war der Erste, der sofort erkannt hat, dass das Opening ‚Tobu Toki‘ von Vaundy stammt.“ Ono lachte: „An der Stimme habe ich es sofort gemerkt!“ Über das Ending „Tobou yo“ von yama sagte Ono: „Der Song wirkt wie ein Tsugai-Paar. Ich wusste anfangs nicht, was Vaundy sich dabei gedacht hat, und bereue es fast schon, in einem Stream mal scherzhaft gesagt zu haben: ‚Wollte Vaundy wohl einfach mal wegfliegen?‘ lol.“

Auf die Frage nach Lieblingscharakteren riet Kuno: „Es tauchen so viele Tsugai auf. Die Animation übertrifft alle Erwartungen. Suchen Sie sich unbedingt Ihren eigenen ‚Lieblings-Tsugai‘ aus!“ Miyamoto ergänzte: „Achten Sie auf Akio. Wer ihn spricht und welche Rolle er spielt, wird bald klar, aber merken Sie sich schon mal den Namen.“ Nakamura erwähnte einen Charakter namens Ivan, während Suwabe schwärmte: „Der Tsugai-Hund Jirō ist einfach wahnsinnig süß.“

Am Ende des Events wurden Informationen zur Ausstrahlung, zum offiziellen Podcast „Tsugai-gatari“ und zum neuesten Manga-Band bekannt gegeben.

In den Abschlussworten sagte Suwabe: „Ab April geht es im TV los. Ich denke, das Werk ist perfekt für diese große Leinwand und den tollen Sound heute. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin.“

Kuno fügte hinzu: „Das gesamte Team und Arakawa-sensei haben ihre Seele in dieses Projekt gesteckt. Ich bin so glücklich, dass wir diesen Tag heute feiern können.“

Nakamura bedankte sich ebenfalls: „Wir haben unser Bestes gegeben. Ich hoffe, die Zuschauer verstehen bald die wahre Bedeutung des Titels ‚Daemons of the Shadow Realm‘.“

Miyamoto wies auf das nächste Event am 5. April hin, bei dem man nach der Ausstrahlung der ersten Folge freier über die Details sprechen könne, und bat die Fans, den Hashtag #ヨミツガ zu nutzen.

Zum Abschluss sagte Ono: „Miyamoto-san und ich durften tatsächlich das Atelier von Arakawa-sensei besuchen. Wir haben dort ihre enorme Energie und Leidenschaft für dieses Werk gespürt. Wir sind voller Zuversicht bei den Aufnahmen. Ich freue mich riesig darauf, dass Sie es endlich sehen können, bin aber auch ein wenig nervös, ob es Ihnen gefällt. Wir sind stolz auf das, was wir erschaffen haben!“ Unter donnerndem Applaus endete das Event.

■ TV-Anime „Daemons of the Shadow Realm“ startet am Samstag, den 4. April um 23:30 Uhr.
■ Offizielle Website: https://yominotsugai.com/
■ Offizielles X: @tsugai_official

(C)Hiromu Arakawa/SQUARE ENIX, Project TSUGAI

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