—— Diesmal gibt es die große Änderung, dass Katsura und die Shinsengumi auftauchen, die im Original-Manga und im TV-Anime nicht dabei waren. Welchen Eindruck hat das bei Ihnen hinterlassen?
Hino: In erster Linie dachte ich: „Zeigen sie das wirklich schon vorab?“ (lacht). Ich dachte eigentlich, das wäre eine Überraschung nach dem Kinostart, aber das Bildmaterial war schon in der Promotion-Phase zu sehen. Auch die Szene, in der Kamui und Katsura die Klingen kreuzen, kam bereits im Trailer vor. Ich war also sehr überrascht und dachte: „Ach, das zeigt ihr an dieser Stelle schon?“
—— Vielleicht, um gleichzeitig die Stärke von Kamui und die von Katsura zu demonstrieren. Kamuis Rivalen werden immer zahlreicher, nicht wahr?
Hino: Der grobe Rahmen basiert auf dem bisherigen „Yoshiwara in Flammen“-Arc, aber gerade die Einbindung der Shinsengumi war eine neue Änderung, die mich überrascht hat. Sie gibt dem Ganzen eine gute Würze. Genau deshalb dachte ich ja: „Oh, das zeigt ihr schon vorab?“ (lacht).
—— Seit Sie 2009 zum ersten Mal Kamui gesprochen haben, sind 16 Jahre vergangen. In dieser Zeit haben Sie sich sicher auch persönlich verändert. Wie blicken Sie auf diesen Zeitraum zurück?
Hino: Nun, in diesen 16 Jahren gab es Begegnungen mit vielen Werken und Rollen, einschließlich Kamui. Ich habe das Gefühl, dass ich durch die Arbeit an einer großen Vielfalt von Produktionen und Programmen wachsen konnte.
Gleichzeitig spüre ich in mir den Unterschied zwischen dem Kamui, den ich heute mit meiner gesammelten Erfahrung ausdrücken kann, und dem Kamui, den ich damals mit noch geringer Erfahrung verkörpert habe. In dem Sinne, dass man beides auf unterschiedliche Weise genießen kann, habe ich das Gefühl, mit dem Alter im positiven Sinne „entspannter“ geworden zu sein.
Im Sinne von: Man muss sich nicht mehr übermäßig unter Druck setzen, man darf sich selbst akzeptieren. Damals war der Drang, sich einfach nur anstrengen zu müssen und nach oben zu streben, viel stärker. Jetzt kann ich mich eher aus der Vogelperspektive betrachten und sagen: „So wie ich jetzt bin, ist es gut.“ In diesem Sinne ist es leichter geworden.
—— Würden Sie sagen, dass Sie durch Ihre Karriere mehr Spielraum gewonnen haben?
Hino: Es ist eher so, dass man mit dem Alter eben auch gewisse Grenzen erkennt. Dinge, die der Körper ausdrücken kann, Dinge, die man durch Erfahrung wettmachen kann, oder Dinge, in die man sich gerade mangels Erfahrung voll hineinstürzen muss. Man fängt an, das alles klarer zu sehen.
Dinge, die ich damals nicht verstand und in die ich deshalb einfach alles hineingeworfen habe, was ich für richtig hielt... Dadurch, dass ich sie durch Alter und Erfahrung nun bis zu einem gewissen Grad verstehe, kann ich mich auch mit den körperlichen Grenzen auseinandersetzen und erkenne Punkte, an denen ich nachsichtiger mit mir selbst sein kann. Ich denke, das ist das Ergebnis dieser langen Zeit.
Außerdem liegt es wohl daran, dass ich so viele verschiedene Rollen und Jobs gemacht habe. Weil ich so viele Charaktere, so viele Sets und so viele Kollegen – von erfahrenen Mentoren bis hin zu Nachwuchsschauspielern – gesehen habe, habe ich das Gefühl, dass auch mein eigenes Profil schärfer geworden ist.
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