![[Fotos/Bilder] „Eine etwas unerwartete Antwort“: Synchronsprecher Shuichiro Umeda darüber, was wäre, wenn er wieder ein Mittelschüler sein könnte … [Interview zum TV-Anime „Kill Blue“] 1](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/6/a/724w/img_6ada795aab17860f852e6f5bef333326774807.jpg)
Jūzō Ōgami ist ein legendärer Profikiller, der jeden Auftrag erfolgreich ausführt. Doch nachdem er von einer mysteriösen Biene gestochen wurde, schrumpft sein Körper auf den eines 13-jährigen Mittelschülers – seine Erinnerungen als 39-Jähriger bleiben jedoch erhalten. Während Jūzō noch fassungslos ist, erhält er von seinem Boss bereits den nächsten Befehl: eine Infiltrationsmission in einer Mittelschule.
Der TV-Anime „Kill Blue“ wird seit dem 11. April (Samstag) um 23:00 Uhr auf den Sendern der TV-Tokyo-Gruppe ausgestrahlt. Er basiert auf dem gleichnamigen Manga, der in der „Weekly Shonen Jump“ veröffentlicht wurde. Der Schöpfer ist Tadatoshi Fujimaki, der unter anderem für „Kuroko's Basketball“ bekannt ist.
In dieser Action-Komödie muss der Protagonist Jūzō Ōgami seine Jugend als Mittelschüler erneut erleben. Während er seinen Schulalltag mit Klassenkameraden und älteren Schülern verbringt, muss er sich gleichzeitig gegen verschiedene Attentäter zur Wehr setzen.
Während Jūzō Noren Mitsuoka beschützt, die aus einem bestimmten Grund von Killern ins Visier genommen wird, entdeckt er im Schulleben auch seine Leidenschaft für das Lernen. Unterstützt wird er dabei sowohl privat als auch beruflich von Kotatsu Nekota, seinem Partner aus der Attentäterorganisation „Z.O.O.“, der zu Jūzō als seinem „Aniki“ (großer Bruder/Boss) aufschaut.
Shuichiro Umeda, der Synchronsprecher von Kotatsu, kommentierte auf der offiziellen Website: „Kotatsu ist der zuverlässige Partner von Aniki (Jūzō), eine ‚Glucke‘, die für ihn kocht, und gleichzeitig ein typischer Jugendlicher der Generation Z.“
Man spürt Kotatsus Charakterstärke deutlich darin, wie er Jūzō während der Missionen stets über Intercom und eine Kamera-Brille unterstützt und ihm auch im ungewohnten Schulalltag sowie im täglichen Leben durch die Erledigung des gesamten Haushalts den Rücken freihält.
In einem Interview mit Umeda erklärte dieser: „Ich hatte das Gefühl, dass Kotatsu ein wichtiger Charakter ist, um Anikis Leben als Mittelschüler auch abseits der Kämpfe zu unterstützen.“ Kotatsu ist zudem eine Figur, die man im Auge behalten sollte, da er als „Tsukkomi“ (der besonnene Gegenpart) auf Jūzōs Eskapaden und die skurrilen Situationen reagiert.
Einer der reizvollen Aspekte von „Kill Blue“ ist, wie Jūzō während seiner Infiltrationsmission den Wert des gewöhnlichen Alltags mit Lernen und Clubaktivitäten erkennt. Im Interview wurde Umeda gefragt, ob er durch dieses Werk die Vorzüge des Schülerlebens neu entdeckt oder für sich bestätigt hat.
Umeda antwortete: „Eigentlich sollte Aniki sich bei seiner Mission wohl nicht zu sehr mit anderen einlassen, aber letztendlich ändert sich seine Denkweise gerade durch den Kontakt mit seinen Klassenkameraden. Er merkt, dass Lernen Spaß macht, und findet sogar einen ‚Meister‘. Ich denke, wenn man keine Angst davor hat, mit Menschen zu sprechen, stellt man oft fest, was für interessante Seiten sie haben.“
Daraufhin wurde ihm die Frage gestellt, ob er – genau wie Jūzō – das Mittelschulleben noch einmal verbringen möchte, falls nur sein Körper in diese Zeit zurückkehren würde. Umeda, der sich selbst als einen eher sensiblen Teenager beschrieb, antwortete: „Ich habe zwar nicht das Selbstvertrauen, dass ich die Zeit damals besser meistern würde, aber ich würde gerne noch einmal dieses spezielle Gefühl von damals spüren.“ Er fügte jedoch hinzu: „Das ist jetzt vielleicht eine etwas unerwartete Antwort, aber...“
„...ich würde mich gerne einmal mit meinem Ich aus der Mittelschulzeit unterhalten. Nicht, um mir selbst Ratschläge zu geben, sondern um zu fragen: ‚Was denkst du gerade?‘ Durch so ein Gespräch könnte ich mich vielleicht wieder an meine Ursprünge erinnern“, erklärte Umeda. Zum Abschluss des Interviews sagte er nachdenklich über seine eigene Jugend: „Ich möchte glauben, dass ich die Person, die ich heute bin, nur dank meiner Zeit in der Mittelschule bin.“
In „Kill Blue“ tauchen neben Jūzō und Kotatsu viele weitere extrem eigenwillige Attentäter und Mittelschüler auf. Umeda richtete eine Botschaft an die Fans, die sich auf die Ausstrahlung freuen: „Ich denke, das Werk ist perfekt, um den Kopf frei zu bekommen, wenn man es einfach entspannt auf sich wirken lässt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr reinschaut.“
Während man die Action-Comedy-Elemente genießt, ist es sicher nicht verkehrt, wenn Erwachsene wehmütig an ihre eigene Schulzeit zurückdenken und daraus etwas für die Gegenwart mitnehmen. Freuen Sie sich auf die kommenden Folgen!
![[Fotos/Bilder] „Eine etwas unerwartete Antwort“: Synchronsprecher Shuichiro Umeda darüber, was wäre, wenn er wieder ein Mittelschüler sein könnte … [Interview zum TV-Anime „Kill Blue“] 2](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/f/5/724w/img_f588e1aaf3f78277af56c1c8a29fdb602429153.jpg)
Interviews, Fotos, Text / kato
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