![[Fotos/Bilder] Yoshitsugu Matsuoka verrät die Geheimnisse des Sommer-Animes „The World's Strongest Rearguard" und seine Überlebenstaktik am von vielen Frauen geprägten Aufnahme-Set 1.](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/e/7/724w/img_e7fa98a0a9d06a7ec3278ed6ea3d3313716966.jpg)
Auf ABEMA wurde am Freitag, dem 3. Juli, von 21 bis 22 Uhr die 91. Folge von „SHIBUYA ANIME BASE (#Shibuani)" live ausgestrahlt.
Neben Moderator Yuki Iwai von Haraichi sowie den Assistenten Sora Tokui und Sogo Nakamura waren diesmal die Synchronsprecher Yoshitsugu Matsuoka und Tenshin Hantaro zu Gast. Geboten wurde eine Fülle hochkarätiger Programmpunkte, darunter ein Special über die vielbeachteten Sommer-Animes der Juli-Cour sowie ein Blick hinter die Kulissen eines traditionsreichen Figurenherstellers.
In der ersten Programmhälfte stand der neue Sommer-Anime der Juli-Cour „The World's Strongest Rearguard: Labyrinth Country's Novice Seeker", in dem Matsuoka die Hauptrolle spricht, im Mittelpunkt eines großen Specials. Über den von ihm gesprochenen Protagonisten Arihito sagte Matsuoka: „Er ist ein übertrieben guter Mensch. Weil er zu freundlich ist, zieht er oft den Kürzeren." Und weiter: „Das grenzt schon fast an einen ausgebeuteten Angestellten. Er lädt sich alles von selbst auf." So erläuterte er den liebenswerten Reiz der Figur.
Weiter verriet er, dass Arihito „seinen Verbündeten mitunter einen Debuff verpasst", und kommentierte: „Das ist ziemlich gewagt." Es gebe nämlich das Geheimnis, dass die weiblichen Figuren in einen seltsamen Zustand geraten, wenn eine bestimmte Sache nicht unterbrochen wird; über diese Szenen gestand Matsuoka: „In Verbindung mit der schauspielerischen Darstellung wirkt das schon recht lebensecht." Daraufhin ergänzte Nakamura: „Bitte gebt in solchen Momenten nicht dem Protagonisten Arihito die Schuld – das ist eine Bitte von Matsuoka." Matsuoka verteidigte ihn: „Ihm selbst ist das überhaupt nicht bewusst, und er meint es nicht böse."
Auf die Frage, wie er am von vielen weiblichen Figuren geprägten Aufnahme-Set die richtige Distanz wahre, verriet Matsuoka seine ganz eigene Taktik: „Ich tue so, als würde ich im Textbuch lesen. Eigentlich lese ich tatsächlich darin, aber ich strahle eine Aura aus, die sagt: Lasst mich bitte in Ruhe." Zudem sprach er über seinen leidenschaftlichen Anspruch als Hauptdarsteller und tragende Säule: „Von meinem älteren Kollegen Hiroki Yasumoto habe ich gelernt, dass man als tragende Säule am Set der Hauptrolle niemals wanken darf." Im Studio wurde außerdem ein wertvolles frühes Profilfoto aus dem Lebenslauf gezeigt, den Matsuoka mit 22 Jahren bei seiner Agentur eingereicht hatte – was für große Begeisterung sorgte.
Außerdem gab es im Programm ein Special zu „The Villager of Level 999", einem ebenfalls vielbeachteten Sommer-Anime der Juli-Cour. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als der Protagonist Koji Kagami – ein eigentlich als schwächster geltender Dorfbewohner, der dennoch Level 999 erreicht hat – auf Alice, die Tochter des Dämonenkönigs, trifft.
Nachdem Tenshin Hantaro den Vorstellungsclip gesehen hatte, machte er sich selbst zum Gespött: „Nao Higashiyamas Dialogzeilen waren einfach zu gut. Ich habe kurz vor mich hin gemurmelt, dass ich mir diese Zeile gern von Higashiyama sagen lassen würde – das war schon ein kleines bisschen creepy, oder? (lacht)" und „Ein Creep auf Level 999 (lacht)."
Im Studio kam zudem zur Sprache, dass Keishi Inomata, der Sprecher von Kagami, ein jüngerer Kollege aus derselben Agentur wie Matsuoka ist. Auf die Frage, ob sie miteinander zu tun hätten, gestand Matsuoka: „Bislang nicht" und „Bei mir ist das A.T.-Feld voll hochgefahren." Nakamura appellierte durch den Bildschirm: „Yoshitsugu ist am Anfang wirklich so. Deshalb müssen wir ihn von unserer Seite aus auftauen, Leute!" – was für schallendes Gelächter sorgte. Der Titel wird übrigens jeden Mittwoch um 24 Uhr kostenlos exklusiv gestreamt; ab der zweiten Folge läuft er eine Woche vor der TV-Ausstrahlung.
In der anschließenden Rubrik „Mein Anime-Lebenslauf" wurden die Wurzeln von Matsuokas Laufbahn als Synchronsprecher ergründet. Als das Werk, das den größten Anstoß für seinen Wunsch gab, Synchronsprecher zu werden, nannte er „Neon Genesis Evangelion" – ein Anime, der ihn tief beeindruckt hatte, als er sich in seiner Mittelschulzeit ein Video von einem Freund auslieh.
Besonders die Zeile von Kaworu Nagisa (gesprochen von Akira Ishida) in Folge 24 „Der letzte Bote" – „Gesang ist doch etwas Schönes, nicht wahr? Gesang." – habe ihm die Kraft der Schauspielkunst vor Augen geführt und ihn mitten ins Herz getroffen, schwärmte er. Später habe er seinem Vorbild Ishida direkt gesagt: „Ohne Sie wäre ich heute nicht hier." Woraufhin dieser erwiderte: „Das ist doch nicht dein Ernst, das sagst du doch nur aus Höflichkeit." Eine auch für Fans unwiderstehliche Anekdote, die hier zum Besten gegeben wurde.
Weiter schwärmte er über das Spiel von Nobuhiko Okamoto, der in Matsuokas Debütwerk „A Certain Scientific Railgun" von 2009 die Rolle des Accelerator sprach: „Ich war fassungslos, als ich hörte, dass sein Ansatz das Verhalten von Hühnern nachahmte." Zudem verriet er das exklusive Hintergrunddetail, dass er die kleinen Rüpel-Statistenrollen damals gemeinsam mit Kaito Ishikawa, Nobunaga Shimazaki und anderen spielte – Namen, die heute alle in der ersten Reihe der Branche stehen.
In der Programmmitte erhielt die Sendung exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Figurenproduktion zum neuen Anime „Magic Repo Man: Dumped by My Party, I'll Cash In With a Cute Support Fairy to Become the Strongest!", der im Oktober ausgestrahlt wird. Der Dreh begleitete die Produktion sage und schreibe über 180 Tage lang. Beim traditionsreichen, vor 73 Jahren gegründeten Hersteller Kotobukiya, so wurde enthüllt, dauert die Fertigung einer einzigen Figur zwischen anderthalb und zwei Jahren.
Zudem wurde die Philosophie dahinter offenbart: „Uns ist wichtig, uns vorzustellen, wie es wäre, wenn diese Figur tatsächlich vor einem stünde." Für die nur Profis eigene Feinabstimmung der Konturen – bei der mithilfe von 3D-Software zunächst der nackte Körper bis hin zu den Zehen modelliert und erst danach Kleidung und Schuhe darübergelegt werden – erntete das Team Ausrufe des Staunens aus dem Studio. Gezeigt wurde außerdem, wie die Sendung die Farbabstimmung begleitete, bei der festgelegt wird, wie sich Glanz und Reflexionen des Animes in der haptischen Wirkung der Figur umsetzen lassen. Fortsetzungen dieser Reportage werden nach und nach veröffentlicht.
In der Rubrik „KapuKapu-Talk", in der zwei Synchronsprecher unter vier Augen offen miteinander plaudern, kam es zudem zu einem besonderen Gespräch zwischen Shion Wakayama und Mayumi Tanaka. Mit Blick auf die enorme Energie ihres gemeinsamen Werks „DAN DA DAN" lobte Tanaka Wakayama in höchsten Tönen: „Die Kraft der beiden ist wirklich beeindruckend." Als Ausgangspunkt ihrer eigenen Laufbahn als Synchronsprecherin verriet Tanaka: „Bei Theatergruppen, bei Synchron-Castings und bei TV-Dramen bin ich überall durchgefallen. So ganz nach dem Motto: Ätsch!" Vorab veröffentlicht wurde bereits ein Teil des in Kürze erscheinenden Gesprächs – darunter das wertvolle Hintergrunddetail, wie sehr sie die Worte eines Regisseurs erschütterten: „Ich mag das Schauspiel von Synchronsprechern nicht – gewöhne dir kein aufgesetztes, routiniertes Spiel an."
Zum Abschluss der Sendung wurde außerdem bekannt gegeben, dass das Ending-Titellied dieser Cour ab dieser Woche „Ekubo ni Toi!" von Toi Toi Toi ist.
In Folge 92, die kommende Woche am Freitag, dem 10. Juli, ausgestrahlt wird, treten Miyu Kubota von i☆Ris und Aopon als Gäste auf. Außerdem wird Kikunosuke Totani aus dem Herbst-Anime „The Insipid Prince's Furtive Grab for the Throne" zu Gast sein, wenn die neuesten Informationen in einem großen Special vorgestellt werden.
(C)AbemaTV,Inc.








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