![[Fotos/Bilder] „Genau diese Lebensart ist typisch für die ‚Rascal Does Not Dream‘-Reihe“: Synchronsprecherin Inori Minase über die Highlights des Abschlusses der Reihe 1.](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/c/1/724w/img_c1dbdc1d425e20ca17b1bf0afbfb0d8b995748.jpg)
Die Reihe „Rascal Does Not Dream“ spielt in Fujisawa und Yokohama in der Präfektur Kanagawa und erzählt ein Jugenddrama, in dem sich die besonderen Gefühle der Pubertät als rätselhaftes Phänomen namens „Adolescence Syndrome“ zeigen.
Als Fortsetzung der ab Juli 2025 ausgestrahlten TV-Anime-Serie „Rascal Does Not Dream of Santa Claus“ ist am 16. Oktober 2026 „Rascal Does Not Dream of a Dear Friend“ erschienen, der den Studienabschnitt und zugleich den Abschluss der Reihe bildet.
Shoko Makinohara, die in „Rascal Does Not Dream of a Dreaming Girl“ aus dem Jahr 2019 eindrucksvoll gezeichnet wurde, tritt in diesem Film als Oberschülerin auf. Gemeinsam mit dem Protagonisten Sakuta Azusagawa wird sie das Rätsel um Touko Kirishima lüften. In diesem Artikel geben wir Auszüge aus dem Interview mit Inori Minase, der Sprecherin von Shoko, wieder, in dem sie über die Handlung und ihren Eindruck von Sakuta spricht.
——In „Rascal Does Not Dream of a Dear Friend“ ist Shoko wieder Oberschülerin und in die Handlung eingebunden. Es ist die Geschichte, mit der die Reihe zu Ende geht. Wie war Ihr erster Eindruck?
Minase: Dieser Film und „Rascal Does Not Dream of Santa Claus“ spielen im Studienabschnitt, und die Probleme und Themen, mit denen sich alle auseinandersetzen, sind sozusagen ein Stück erwachsener geworden.
In diesem Film rücken die Schwächen und die Seiten in den Mittelpunkt, die jeder von ihnen vor anderen verbergen möchte. Dazu kommen die Schwierigkeit, etwas Unsichtbares zu verfolgen (die wahre Identität von Touko Kirishima), und ein beunruhigendes Mystery-Element: Nicht alle teilen dieselbe Wahrnehmung davon. Das ist eine Essenz, die es in der Oberschulzeit, in der ich Shoko gespielt habe, nicht gab, und das habe ich sehr stark gespürt.
——Auch die Figuren werden nach und nach erwachsen, von der Oberschule bis ins Studium.
Minase: Alle entscheiden sich für ihren eigenen Weg, wechseln auf die nächste Schule oder steigen in die nächste Klasse auf und überwinden dabei das Adolescence Syndrome. Es gibt aber auch Figuren, bei denen die Uhr noch stehen geblieben ist.
Jeder wächst in seinem eigenen Tempo. Es gibt so viele Fälle des Adolescence Syndrome, wie Sakuta sich ihnen nach und nach gestellt und sie überwunden hat. Ich denke, dass einer der Höhepunkte dieses Films darin liegt, wie Sakuta sich dem Ganzen diesmal nähert.
——Shoko ist zum ersten Mal seit „Rascal Does Not Dream of a Dreaming Girl“ wieder so ausführlich zu sehen, das dürfte für Fans ein wichtiger Punkt sein.
Minase: Ich darf mit Shoko Makinohara eine Figur sprechen, die für das Glück von Sakuta und Mai unverzichtbar ist. Deshalb habe ich mich gefreut, dass Shoko nach Fujisawa zurückgekehrt ist, und die Aufnahmen mit großer Freude begleitet, sie in diesem großen Auftritt zum Abschluss der Reihe noch einmal zu spielen.
In „Rascal Does Not Dream of Santa Claus“ hatte sie keine Gelegenheit, mit Sakuta zu sprechen. Dafür unterhalten die beiden sich in diesem Film viel. Dass Sakuta gegenüber dem Adolescence Syndrome inzwischen eine gewisse Widerstandskraft entwickelt hat und dadurch irgendwie verlässlicher wirkt, löst bei Shoko aber auch ein wenig Wehmut aus.
Sie war ein wenig erleichtert, dass es Szenen gibt, in denen er Schwäche zeigt, und dass in Sakuta noch jene Jugend und Unreife steckt, in der man die Umgebung kaum noch wahrnimmt. Genau diese Lebensart ist, so empfand ich es, typisch für die Reihe „Rascal Does Not Dream“.
——Wie in „Rascal Does Not Dream of a Knapsack Kid“, dem Abschluss der Oberschulzeit, stellt sich in diesem Film Sakuta selbst erneut dem Adolescence Syndrome.
Minase: Dass er leidet, ist natürlich schmerzhaft. Ich finde aber gut, dass er nicht unbesiegbar geworden ist. Gerade weil mich sein unbeschwertes Ausleben der Jugend bisher oft ermutigt hat, war ich auch froh, dass es Seiten an ihm gibt, die sich nicht verändert haben.
Außerdem habe ich in beiläufigen Gesprächen an seiner Wortwahl seine Freundlichkeit gespürt. Es hat mich gefreut zu merken, dass der Wunsch, ein freundlicher Mensch zu sein, den Shoko ihm vermitteln wollte, in Sakuta noch lebendig ist.
——Sakuta und Shoko werden allmählich erwachsen. Ich finde, dass die gesamte Reihe „Rascal Does Not Dream“ auch Zuschauerinnen und Zuschauer an der Oberschule und im Studium anspricht, genau wie ihre Figuren. Was bedeutet für Sie persönlich „erwachsen werden“?
Minase: Ich sage vorweg, dass das meine persönliche Empfindung und keine eindeutige Antwort ist. Erwachsen fühle ich mich, wenn ich „frei“ bin. Auch wenn der Alltag im Büro geregelt ist, hat man nach Feierabend eigene Zeit und Geld, das man ausgeben kann. Man bekommt die Befugnis, über sich selbst zu entscheiden, und zugleich wird alles zur eigenen Verantwortung. Das ist diese Art von Freiheit.
Dazu gehört wohl auch, zu erkennen, wie sehr man bis dahin von Erwachsenen beschützt wurde und dass man durch Schule und Freunde Schutz und Hilfe hatte und deshalb die eigene Ohnmacht kannte. Als freies Individuum und doch manchmal als Teil einer Gruppe handeln zu müssen, also Freiheit und Unfreiheit, die sich vermischen: Das ist, glaube ich, das Erwachsenwerden.
——Also die Unfreiheit und Unvernunft der Gesellschaft anzunehmen und trotzdem zu überlegen, wie man als Individuum lebt.
Minase: Hinzu kommt: Wenn man sich selbst treu bleibt, wird man manchmal schnell als jemand abgestempelt, der eben so ist. Schwierig ist daher, dass es nicht nur gut ist, sich durchzusetzen. Wie findet man etwas, das nur man selbst kann, und wie drückt man sich aus? Diese Schwierigkeit gehört, glaube ich, zum Erwachsensein.
——Ich habe noch einmal gespürt, wie wichtig Freiheit und die Verantwortung sind, die dahintersteht. Vielen Dank!
![[Fotos/Bilder] „Genau diese Lebensart ist typisch für die ‚Rascal Does Not Dream‘-Reihe“: Synchronsprecherin Inori Minase über die Highlights des Abschlusses der Reihe 2.](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/1/0/724w/img_10869605a18a1507aec16b4e47c3a01e796086.jpg)
Welches Ende erwartet Shoko und die anderen Figuren, die in der Reihe „Rascal Does Not Dream“ aufgetreten sind? Fans, die die Reihe von Anfang an begleitet haben, sollten das unbedingt im Kino herausfinden.
Interview, Fotos und Text: kato
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