![[Fotos/Bilder] Was wäre, wenn die Synchronsprecher Takeo Otsuka und Atsumi Tanezaki ihre Zeit an der Mittelschule noch einmal erleben könnten? [Interview zum TV-Anime „Kill Blue“] 1](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/f/5/724w/img_f588e1aaf3f78277af56c1c8a29fdb602429153.jpg)
Der TV-Anime „Kill Blue“, der seit Samstag, dem 11. April, um 23:00 Uhr auf den Sendern von TV Tokyo ausgestrahlt wird, ist eine Action-Komödie über den Neubeginn der Jugend. Er basiert auf dem gleichnamigen Manga von Tadatoshi Fujimaki (veröffentlicht bei Shueisha Jump Comics), der vor allem für sein Werk „Kuroko’s Basketball“ bekannt ist.
Der geschiedene Protagonist Juzo Ogami, der bereits Vater ist, ist ein legendärer Auftragskiller, der jede Mission erfüllt. Nachdem er bei einem Vorfall von einer mysteriösen Biowaffe gestochen wurde, nimmt er die Gestalt eines 13-jährigen Kindes an. Obwohl er äußerlich ein Kind ist, bleibt sein Inneres das eines 39-Jährigen. Die Geschichte beginnt damit, dass sein Boss ihm eine Infiltrationsmission in einer Mittelschule befiehlt, wo er nun sein Schulleben verbringen muss.
An der Rikka-Gakuen-Mittelschule interagiert Juzo mit Klassenkameraden wie Noren Mitsuoka. Er trifft jedoch auch auf den Super-Mittelschüler Tenma Tendo, ein Mitglied der Elitetruppe „Genjugumi“ (Unicorn), sowie auf Chisato Shiraishi, die Leiterin des Hauswirtschaftsclubs, die Juzo respektvoll als „Anego“ bezeichnet.
Für Juzo, der seit seiner Kindheit als Auftragskiller gelebt hat, wirken die alltäglichen Momente des Schullebens völlig neu – ein Punkt, der in „Kill Blue“ auf einzigartige Weise dargestellt wird. Juzos Bemühungen, den Schulalltag zu meistern, während er gleichzeitig die Freude am Lernen entdeckt, führt uns Erwachsenen vor Augen, was in der Schulzeit wirklich wichtig war.
In einem Interview mit Takeo Otsuka, der Tenma Tendo spricht, und Atsumi Tanezaki, der Stimme von Chisato Shiraishi, stellten wir die Frage, wie sie heute als Erwachsene auf ihre eigene Zeit in der Mittelschule zurückblicken.
![[Fotos/Bilder] Was wäre, wenn die Synchronsprecher Takeo Otsuka und Atsumi Tanezaki ihre Zeit an der Mittelschule noch einmal erleben könnten? [Interview zum TV-Anime „Kill Blue“] 2](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/9/2/724w/img_92a32de261f0706a46be07d18c3428f6171314.jpg)
Otsuka erinnerte sich: „Die aktuellen drei Jahre vergehen wie im Flug, aber als Mittelschüler fühlte es sich so an, als ob das Leben als Oberstufenschüler oder Student noch Jahrzehnte entfernt wäre. In diesen kurzen drei Jahren gibt es Begegnungen, die es nur dort gibt, auch wenn man mit manchen dieser Menschen später nie wieder etwas zu tun hat. Als Erwachsener wird mir klar, dass in dieser Zeit Dinge stecken, die man nur dort findet.“
Er fügte hinzu: „Ich denke, das macht die Jugend aus. Wenn ich in einer Situation wie Juzo wäre, würde ich die Zeit als Mittelschüler wirklich genießen.“ Tanezaki, die daneben saß, klatschte Beifall und warf ein: „Da hattest du wohl eine tolle Jugend!“
Tanezaki, die bereits vor der Grundschule Synchronsprecherin werden wollte, antwortete auf Otsukas Worte: „Obwohl ich damals wohl wusste, dass diese Zeit nie wiederkommt, gibt es so viele Dinge, die ich gerne tun würde, wenn ich jetzt zurückkehren könnte.“ Sie verriet zudem, dass sie von einem bestimmten Dialog zwischen Juzo und Chisato im Originalmanga sehr bewegt war.
![[Fotos/Bilder] Was wäre, wenn die Synchronsprecher Takeo Otsuka und Atsumi Tanezaki ihre Zeit an der Mittelschule noch einmal erleben könnten? [Interview zum TV-Anime „Kill Blue“] 3](https://times-abema.ismcdn.jp/mwimgs/6/4/724w/img_64f33f36e8a0ce5df6f2ae5c6dc4afc5850089.jpg)
„Ich musste bei der Szene, in der Anego und Juzo über ihre Zukunftspläne sprechen, weinen. Gerade weil mein eigener Berufswunsch schon feststand, habe ich darüber nachgedacht, wie es wohl gewesen wäre, wenn mir jemand in diesem Alter gesagt hätte, dass ich mich nicht zu sehr darauf versteifen muss. Das Werk ist voller lustiger Charaktere und Pointen, aber es regt auch zum Nachdenken an, was meine Gefühle ziemlich durcheinandergebracht hat (lol)“, erzählte sie über den Charme der Serie.
Neben der leichtfüßigen Action-Komödie thematisiert „Kill Blue“ auch die alltäglichen Sorgen und Entschlüsse von Mittelschülern wie Zukunftsplanung und Liebe. Neben der Drittklässlerin Chisato, die als Clubleiterin geschätzt wird, verfolgt auch Tenma das Ziel, ein Multitalent in drei Sportarten zu werden, der in den Top-Ligen von Fußball, Basketball und Baseball glänzt. Im Laufe der Geschichte werden wir durch seine Interaktionen mit Juzo und Chisato sicher auch seine kindlichen Seiten kennenlernen.
Während man die Geschichte und die Witze der markanten Charaktere genießt, bietet das Werk Erwachsenen das Privileg, in Erinnerungen an die eigene Schulzeit zu schwelgen.
Interview, Fotos, Text / kato
(C) 藤巻忠俊/集英社・「キルアオ」製作委員会















