[Fotos/Bilder] Mysteriöser Song und Selbstironie – so süß! Die „bemitleidenswerte Verliererin“ Miwa ist in „JUJUTSU KAISEN“ einfach zum Verlieben. 1

Wenn es um die Momente geht, in denen die Niedlichkeit von Kasumi Miwa (Synchronsprecherin: Chinatsu Akasaki) – dem „Ruhepol“ des Animes „JUJUTSU KAISEN“ – förmlich explodierte, dann ist es wohl Episode 18. Mit völlig leerem Blick trällerte sie ihr bizarres Lied: „Mein Ka-tana ... ist weg-ge-nom-men wor-den ...“, gefolgt von einer ordentlichen Portion gnadenloser Selbstironie.

Miwa von der Kyoto-Zweigstelle der Jujutsu-Akademie sticht durch ihre fröhliche Art und ihre Bodenständigkeit aus der Masse der exzentrischen Fluchmagier heraus. Als liebenswerte Tollpatschin und kleiner Fangirl-Typ gilt sie unter Fans als der „Heilungsfaktor“ der Serie und ist extrem beliebt.

In Episode 18 werden gleich mehrere dieser entzückenden Facetten von Miwa gezeigt. Während des Austauschfests der Partnerschulen verlor sie ihr geliebtes Katana im Kampf gegen Maki Zen'in (Synchronsprecherin: Mikako Komatsu) von der Tokyo-Akademie. Völlig schockiert über die Niederlage, bei der sie absolut chancenlos war, singt Miwa einsam ihr mysteriöses Lied: „Mein Ka-tana ... ist weg-ge-nom-men wor-den ...“ Mit einer Aura der Melancholie trottet sie davon und murmelt fast wie eine Außenstehende vor sich hin: „Es ist einfach weg. Die Frau ist aber auch schnell. Na ja, ohne Schwert bin ich eh keine Hilfe, also war es die richtige Entscheidung.“ Da ihre Konzentration völlig am Ende ist, flüchtet sie sich in Gedanken, die rein gar nichts mit dem Kampf zu tun haben: „Ist Bubble Tea eigentlich wirklich so lecker, wie alle sagen?“

Ihre Selbstironie kennt keine Grenzen, als sie sogar ihren Anruf mit den Worten entgegennimmt: „Hallo, hier spricht die nutzlose Miwa.“ Am Ende wird sie durch die verfluchte Rede von Toge Inumaki (Synchronsprecher: Koki Uchiyama) von der Tokyo-Akademie kurzerhand in den Schlaf geschickt.

Während die anderen Schüler im Austauschwettkampf erbitterte Kämpfe ausfechten, fühlten sich viele Zuschauer von Miwas gemütlichem und eigenwilligem Tempo sichtlich gerührt. Im Netz hagelte es Kommentare wie: „Die ausgebrannte Miwa ist so goldig“, „Das Katana-Lied lol, wie kann man nur so süß sein?“, „Ich liebe den Song und wie sie es einfach akzeptiert hat“, „Die 'nutzlose Miwa' könnte ich mir ewig anschauen.“

Der derzeit gestreamte Anime „JUJUTSU KAISEN“ basiert auf dem gleichnamigen Manga von Gege Akutami, der weltweit eine Gesamtauflage von über 150 Millionen Exemplaren erreicht hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Yuji Itadori (Synchronsprecher: Junya Enoki), der seinen Körper mit dem König der Flüche „Ryomen Sukuna“ teilen muss, an die „Städtische Fachhochschule für Magie Tokio“ wechselt.

Der Original-Manga wurde im Jahr 2024 abgeschlossen, wobei auch das Spin-off „JUJUTSU KAISEN ≡ (Modulo)“, geschrieben von Akutami und gezeichnet von Yuji Iwasaki, großen Anklang fand. Von Januar bis März 2026 wurde der erste Teil der dritten Staffel „The Culling Game – Part 1“ ausgestrahlt, und die Fans warten nun sehnsüchtig auf den zweiten Teil in der vierten Staffel.

(C)Gege Akutami/Shueisha

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