[Fotos/Bilder] Synchronsprecher x Kamishibai! Mitsuo Iwata und Reiji Kawashima fordern Showa-Retro-Ausdrucksformen bei „Say You To Yo Asobi Freitag“ #30 heraus. 1
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Am Freitag, den 23. Januar, wurde um 22:00 Uhr auf ABEMA die Sendung „Say You To Yo Asobi Freitag [Mitsuo Iwata x Reiji Kawashima] #30“ ausgestrahlt.

In dieser Sendung trat Mitsuo Iwata als Vertretungs-Moderator für Tomokazu Seki auf, der krankheitsbedingt fehlte. Obwohl die beiden als erfahrener Senior und aufstrebender Junior in derselben Agentur sind, war dies fast ihre erste richtige Begegnung. Dennoch kamen sie sich durch Gespräche über Gemeinsamkeiten näher. In der Rubrik „Lernen wir die Welt des Kamishibai kennen“ versuchten sie sich zum ersten Mal an dieser Erzählkunst und sorgten für Stimmung in der Sendung.

Mitsuo Iwata & Reiji Kawashima fordern sich in anderen Ausdrucksformen als dem Synchronsprechen heraus! Voller Einsatz beim ersten Kamishibai-Versuch.

In dieser Folge wurde ein Projekt mit dem Titel „Lernen wir die Welt des Kamishibai kennen“ durchgeführt. Basierend auf Kawashimas früherer Aussage, dass er sich nicht nur auf das Synchronsprechen beschränken, sondern verschiedene Ausdrucksformen ausprobieren wolle, wurde Kamishibai als eine Arbeit gewählt, die die „Stimme“ nutzt.

Zuerst erschien der professionelle Kamishibai-Erzähler Gan-chan. Er kam mit einem Fahrrad im Showa-Retro-Stil und fragte die beiden, die in die Rolle des Publikums schlüpften: „Die heutige Geschichte ist die berühmteste von allen!“, bevor er überraschenderweise sein Originalwerk „Der bärenstarke Muskelprotz Taro“ präsentierte. Durch das Quiz-Format, das das Publikum einbezog, fühlten sich die beiden wie Kinder der Showa-Zeit und ließen sich völlig in diese Welt hineinziehen.

In der anschließenden Erläuterung über die Entstehung des Kamishibai und die heutigen Aktivitäten wurde über die Realität berichtet: Während Kamishibai früher mit dem Verkauf von Süßigkeiten (Dagashi) verbunden war, basiert es heute auf Aufträgen von Kommunen oder Produktionskosten für Originalwerke. Iwata kommentierte mit ernster Miene: „Ich möchte, dass man eine solche Kultur gebührend bewahrt.“ Auch Kawashima nickte zustimmend und zeigte Interesse an der Tiefe des Kamishibai-Ausdrucks.

Reiji Kawashima: „Ich schwitze so sehr wie noch nie in der Geschichte von Yo Asobi!“ Das Studio lacht über das improvisierte Ad-lib-Kamishibai.

Dann war es endlich Zeit für die Kamishibai-Vorführung der beiden. Ihnen wurde ein Original-Kamishibai von Gan-chan überreicht, das auf der Rückseite keinerlei Text enthielt, sondern nur Illustrationen. Es war eine hochkarätige Herausforderung, bei der sie die Geschichte improvisiert anhand der Bilder spinnen mussten.

Kawashima konnte seine Nervosität nicht verbergen: „Sollen wir das wirklich machen ...?“, worauf Iwata zustimmte: „Nachdem man Gan-chan gesehen hat, bekommt man weiche Knie.“ Zuerst versuchte sich Kawashima an dem Werk „Die Frau mit dem Schlitzmund und der Mann mit dem gespaltenen Hintern“. Er fragte das Publikum: „Wer sieht zum ersten Mal ein Kamishibai?“, erhielt aber keine Reaktion und war sogleich verunsichert. Dennoch entwickelte er die Geschichte mit modernen Settings und Fragen an das Publikum und beendete sie schließlich mit einem überraschenden Happy End.

Gan-chan lobte Kawashima nach der Vorführung: „Wie man es von einem Profi-Synchronsprecher erwartet, war die emotionale Darstellung der Charaktere sehr mitreißend“ und „Ich hätte nicht gedacht, dass es solche Ausdrucksweisen gibt.“ Andererseits gab er auch Ratschläge aus Profi-Sicht: „Beim Kamishibai ist das Bewusstsein wichtig, die Stimmung im Raum zu kontrollieren. Es ist am besten, wenn man die gewünschten Antworten geschickt aus dem Publikum lockt.“ Kawashima, der die große Aufgabe hinter sich gebracht hatte, sagte: „Das ist krass, Mitsuo-san. Ich schwitze so sehr wie noch nie in der Geschichte von Yoasobi!“, was für Lacher im Studio sorgte.

Als Nächstes versuchte sich Iwata an dem Werk „Es war einmal“. Er fragte das Publikum: „Was glaubt ihr, was als Nächstes kommt?“, und baute so eine Atmosphäre im Raum auf, während er fortfuhr. Nach der vertrauten Phrase „Es war einmal“ sorgte die Entwicklung, in der nacheinander verschiedene „Opas“ erschienen, für Lacher. Gan-chan gab ihm sein Gütesiegel: „Die Interaktion mit dem Publikum war perfekt.“

Nach der Vorführung sagte Iwata: „Eigentlich liebe ich so etwas“ und „Ich habe Kindern auch schon aus Bilderbüchern vorgelesen“, wobei er den Charme des Kamishibai erneut spürte. Als von den Zuschauern Stimmen laut wurden wie „Lesungen von Synchronsprechern sind toll, aber ich würde auch gerne kleine Kamishibai-Events sehen“, kommentierte Kawashima: „Das wäre klasse. Ich möchte das als Kultur weitergeben“ und „Da es viel Ad-lib gibt, scheint es auch als Varieté-Show gut anzukommen.“ Iwata nickte lächelnd: „Das macht wirklich Lust auf eine Umsetzung. Das Format passt hervorragend zu uns Synchronsprechern.“ Die Sendung endete in einer durchweg herzlichen Atmosphäre.

(C)AbemaTV, Inc.

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